Der Jahrgang 2011

Schon zu Beginn der Vegetation im Frühjahr hatten wir schon sehr warme Temperaturen, was ein explosionsartiges Rebenwachstum hervorrief. Im Vergleich zu sonst hatten  wir gut drei Wochen Entwicklungsvorsprung, die sich bis zur Ernte hinzogen.  Und so konnten wir bereits Anfang September mit der Lese beginnen. Noch nie hatten wir ein so optimales Erntewetter ohne Niederschläge und so konnten wir beruhigt  unsere Trauben bis zum Optimum der Reife am Stock reifen lassen. Die kühlen Nächte wurden ausgenutzt und in den frühen Morgenstunden unsere Trauben geerntet. So konnten wir wie in den letzten Jahren auch die sortentypische Fruchtigkeit erhalten. Wir sind mit den Qualitäten und der Menge sehr zufrieden. Die ersten Jungweine probieren sich sehr sortentypisch, kräftig und würzig. 

Das Weinjahr 2010

Das Rebenwachstum hat dieses Jahr etwa zwei Wochen später begonnen. Gleichzeitig hat die kühle und sehr nasse Mai-Witterung das Entwicklungstempo stark gedrosselt. Im Juni geht das Rebenwachstum bei sommerlich warmen Temperaturen weiter voran. Leider hatten wir während der Rebenblüte sehr unbeständiges Wetter und müssen daher mit Ertragsminderung rechnen. Bei einem schweren Unwetter, das am 12. Juli über den Tuniberg zog sind unsere Reben zum Glück verschont geblieben. Ende September begann die Hauptlese. Wir sind mit der Qualität sehr zufrieden, allerdings gibt es 20 bis 30% weniger Menge als in den letzten Jahren.

Der Jahrgang 2009

Der Winter war extrem kalt mit Temperaturen bis -14°C. Unsere Weinberge haben diese Temperaturen unbeschadet überstanden.
Der Austrieb im April war zügig und nicht zu schnell, so dass wir in Ruhe überschüssige Triebe entfernen konnten.
Generell war es ein sehr trockener Frühsommer.
Zur Blütezeit hatten wir jedoch kühles Wetter, also eine schlechte Blüte, mit der Konsequenz, dass nicht alle Kerne befruchtet wurden und viele Beeren im Verlauf der Saison sehr klein blieben.
Im Juli kam dann der erlösende Regen und Anfang August sorgten ein paar heftige Niederschläge für Abkühlung.

Unter besten Bedingungen konnten wir unsere Weinernte 2009 einbringen.
Sonnenreiche und trockene Spätsommertage waren ideal für die letzte Reifeentwicklung unserer Trauben. Die Jungweine zeigen sich fruchtig, elegant mit ausgewogener Säure und guter Dichte.
Die Erntemenge ist rund 15% kleiner ausgefallen als in den vorangegangen Jahren.

Der Jahrgang 2008

Durch einen kleinem Wetterwechsel kurz vor der Reife des Müller-Thurgau wurden wir etwas überrascht. Aber sonst blieb es während der gesamten Lese bei einem stabilen Hochdruckwetter mit max. 10 Stunden Regen. Der "Altweibersommer" und die kühlen Nächte seit dem zweiten Septemberwochenende brachten uns einen ruhigen, fast gemütlichen Leseverlauf. Das Ergebnis ist für alle sehr erfreulich: Vom fruchtig-leichten Rivaner Kabinett bis hin zum fulminanten Grauburgunder mit 106° Oechsle. Die Jungweine, die zum Teil schon durchgegoren sind, probieren sich sehr aromatisch und fruchtbetont.

Der Jahrgang 2007

Klimatisch war der Jahrgang 2007 schon ein Phänomen. Die frühe Rebenblüte führte dazu, dass die Rebenentwicklung das ganze Jahr hindurch ca. 3 bis 4 Wochen der Zeit voraus war. Die physiologische Reife der Trauben ist erfahrungsgemäß 100 Tage nach der Blüte. Was normalerweise Anfang Oktober der Fall ist, trat dieses Jahr schon einen Monat früher ein. Anfang September konnten wir mit der Hauptlese beginnen. Ein wunderschönes ruhiges Herbstwetter begleitete uns bis in den Oktober hinein und wir konnten uns viel Zeit lassen. Die spät geernten Trauben hatten sogar eine Reifezeit von 120 bis 130 Tagen, was uns ausgereifte Trauben mit einer großen Aromenfülle und Extrakt bescherte.

Freuen Sie sich auf diesen Jahrgang mit Frucht, Dichte, Komplexität, Mineralität und ausgreifter Säure. Wir probieren mit viel Freude die Entwicklung der Jungweine.

Die Weißweine des Jahrgangs 2007 wurden mit Long Cap Schraubverschluß abgefüllt

Bestellen Sie gleich ein Probier-Paket oder kommen Sie persönlich vorbei und probieren Sie: Unser Weinverkauf hat täglich geöffnet (außer Sonntags).

Neu: Der Drehverschluss für unverfälschten Weingenuss

Wir haben gute Gründe für den Alternativ-Verschluss:

Im Weinberg und Keller richten wir mit viel Aufwand unseren ganzen Ehrgeiz darauf aus, um jedem Wein ein Optimum an Aromen, Geschmack, Frische und Bekömmlichkeit zu entlocken. Um diese Qualitätskriterien nach der Flaschenfüllung für einen möglichst langen Zeitraum zu erhalten, brauchen wir einen vollkommen geschmacksneutralen und luftdichten Verschluss. Deshalb haben wir uns für die Verwendung des Long Cap Drehverschusses entschieden.

Beste Qualität aus liebe zum Wein - Korkgeschmack kann nicht entstehen

Keine Oxidation, lange Lagerfähigkeit - Frische, Frucht und Aromenvielfalt des Weines bleiben erhalten

Einfaches Öffnen, leichtes Verschließen - Luftausschluss sorgt für ungetrübten Genuss auch nach langer Lagerung

Dichter Verschluss, unverfälschter Geschmack - Aufdrehen, einschenken, genießen!

TV-Tipp: Fr, 3. April 2009 20.15 Uhr in Südwest 3 "Fröhlicher Weinberg"

In der beliebten Fernseh-Sendung stellt Moderator Marc Marschall das Weinland Baden vor. Musikalische Gäste sind "Die Geschwister Hoffmann" Geraldine Olivier und der dreimalige Grand-Prix Gewinner Jonny Logan. Daniel Fehrenbacher vom "Adler" in Lahr kocht Bachsaibling mit Spargel, Morchelrahmsoße und Quarkknöpfle. Martina Hunn präsentiert dazu den passenden Wein und plaudert mit Marc Marschall über den Verein Vinissima Frauen und Wein. Also einschalten - es lohnt sich!